Verrückte unter sich

Heute nur ein kurzer Eintrag, denn ich hatte nach fast 10 Stunden Apotheke noch eine kleine Abendfortbildung. Gestern habe ich Sandra dieses Bild hier geschickt

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Irgendwie trifft es das ja schon – ich sage nur „Muffelofenpizza“, und bin unendlich dankbar dafür, dass ich bei der Arbeit so viel zu lachen habe.
Heute gab es übrigens nur eine ganz normale Teamsitzung ohne besondere „Ansprache“ oder ähnliches. Kein „wir haben es gut hinter uns gebracht und können jetzt aufatmen“ oder so. Der Chef hängt nämlich gedanklich noch genau so drin wie wir anderen „Streber“ (um mich auf Johannes‘ Kommentar zu beziehen – ich habe es schon richtig verstanden 😉 ) und kann irgendwie nicht loslassen. Also dachten wir, wir erleichtern ihm das, haben uns einfach gegenseitig gelobt und ihn daran erinnert, dass er doch das Fässchen Bier aufmachen wollte wenn alles vorbei ist. Maria sagte auch gleich:

„Oh ja! Bier ist gut, besser als Sekt!“

Also meinte er etwas gelöster, das sei eine sehr gute Idee.
Beim rausgehen heute abend sinnierte ich kurz darüber wie es wohl wäre wenn wir alle bis zur Rente „zusammen bleiben“, und wie Maria die nächsten 35 Jahre hier verbringen würden. Maria sagte gleich

„Neiiiin, das macht ihr bestimmt nicht!“

Sandra und ich meinten sofort, dass wir das aber schon vorhaben, der Chef rief

„Jetzt red keinen Unsinn! Ich verlänger einfach noch ein bisschen und dann gehen wir alle gleichzeitig in Rente!“

Wir rechneten ein wenig – und ich fragte was wir denn dann machen – so in Rente. Sandra schlug vor, dass wir uns dann immer zum Kartenspielen treffen, und ich sagte dass sie dann aber hier her ziehen muss. Wir lachten eine Runde, und ich zeigte Maria und dem Chef das Bild vom (T)Raumschiff. Da Maria es nicht kannte klickte der Chef schnell bei YouTube rein und wir drei tanzten auf die Klänge von „Miss Waikiki“ in den Feierabend. Einfach traumhaft 🙂

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Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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8 Antworten zu Verrückte unter sich

  1. Tomi schreibt:

    Hey, ich schreib das jetzt trotz Deines Posts von gestern (dein Blog, deine Regeln!): psychische Störungen verursachen Betroffenen unendlich viel Leid. Wegen der „Symptome“, aber auch wegen der Stigmatisierung durch die Gesellschaft. Und es ist hart zu sehen, wenn andere sich einen Scherz draus machen.

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  2. nano schreibt:

    Mir kam beim Lesen nur ein Gedanke (und ich habe täglich mit der Problematik seelischer Erkrankungen zu tun): Wie einzigartig ist das denn?! Solch ein Bild unter Kollegen, die dann zusammen in den Feierabend tanzen! Unbezahlbar!

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  3. ednong schreibt:

    Waaaaah – da löscht sich die erste Ausgabe und dann sind meine Kommentare weg? o.O

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  4. Pingback: Sandra | apothekentheater

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