Letzter Arbeitstag

Morgen werde ich meinen letzten Arbeitstag für dieses Jahr erleben. Für mich ein Jahr mit vielen aufs und abs, beruflich und privat. Ein sehr trauriges Erlebnis hat mich dazu gebracht diesen Blog zu schreiben, und es hat wirklich geholfen ein neues Projekt zu beginnen um den Schmerz besser annehmen zu können. Beruflich war es für mich zum Jahresbeginn hin schon ein wenig angstbesetzt, da ich im Februar aus der Elternzeit gekommen war, und 16 Monate lang keine Apothekenpraxis mehr hatte. Ich kam zum Glück ganz gut wieder rein, muss mir allerdings eingestehen, daß ich nicht mehr so auf der Höhe bin wie früher. Ich bin unsicherer geworden da meine Beratungspraxis in den letzten 2 Jahren doch deutlich gelitten hat. Labormäßig sieht es noch schlimmer aus, dort habe ich kaum mal einen Fuß reingesetzt. Die fehlende PKA wird vor allem durch mich kompensiert, was eben dazu führt dass ich viel hinter den Kulissen arbeite, da ich auch noch hauptverantwortlich für die Rezeptur bin. Neben den Bestellungen und der Dokumentation habe ich manchmal das Gefühl, dass sich meine pharmazeutischen Kenntnisse langsam verabschieden. Nun denn… ich hoffe darauf, dass Bergen im neuen Jahr wieder zu uns stößt und ich die Offizin und das Labor „zurückerobern“ kann. Sandra tut mir auch oft leid, weil sie mit den Ausgangsstoffprüfungen völlig alleine gelassen wird. Irgendwie traue ich mich nicht an das IR ran… ich hab immer im Hinterkopf wie teuer das Ding war. Ich bin mal gespannt was uns morgen am 24. Dezember alles so erwartet! Erfahrungsgemäß ist Weihnachten ja reine Nervensache…

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Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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4 Antworten zu Letzter Arbeitstag

  1. ednong schreibt:

    Ich fang ja gern von hinten an … 😉
    WEihnachten ist Nervensache – vor allen Dingen für die, die in einer Schlange (an-)stehen 😉

    „Irgendwie traue ich mich nicht an das IR ran… ich hab immer im Hinterkopf wie teuer das Ding war.“ – äh ja. Auto fährst du? Wie teuer war das? Und warum traust du dich da? Vermutlich alles eine Sache von „Ich weiß drüber Bescheid und weiß auch Probleme zu händeln“ und Routine. Das alles bekommst du aber nur,w enn du dich da ran traust – vielleicht zusammen mit Sandra, zumindest am Anfang? Warum sollte dir das nicht gelingen?

    Ja, Wissen kommt irgendwann „abhanden“, wenn man es nicht nutzt. Das solltest du ändern – aber Bergen scheint ja im Anmarsch. Dann solltest du aber auch drauf Wert legen, dich wieder zu fordern bzw. gefordert zu werden. Sonst wird es irgendwann auch langweilig. Und sicher gibt es auch immer mal wieder Kurse zum Auffrischen, oder?

    Also: aufraffen, sich trauen – und sich selbst vertrauen. Genieße morgen einen hoffentlich weniger stressigen Tag und anschließend die Feiertage. Und rutsche gut rein …

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  2. Aponette schreibt:

    Wissen verabschiedet sich immer nur temporär, praktischer Weise kommt es, sobald man ihm erneut begegnet schnell wieder zurück. Manchmal sogar mit aha-Effekt, weil man beim zweiten Mal Zusammenhänge begreift, die man vorher nicht gesehen hat. Meine Empfehlung: immer zuhören, wenn die Kolleginnen beraten, so möglich, jede Fortbildung mitmachen, die angeboten wird (grade im Netz haben inzwischen viele Firmen gute Angebote,z.B. Tebonin, deutsches Apotheken Portal, die Apotheker Kammern, Bionorica etc.) und ansonsten einfach Traute und was Du nicht weißt andere fragen.
    Frohes Fest und schreib weiter, ich lese immer gerne hier!

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  3. Old_Surehand schreibt:

    Frohe Weihnachten!

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  4. Wölfchen schreibt:

    Ach was!
    In den Alltag findest du dich auf Dauer schon wieder rein. Du bist eben aus der Übung durchs Monster füttern. 🙂
    Und so wie du im Blog rüber kommst, kannst du das ganz gut. Also das mit der Apotheke, nicht das mit dem Miniklon. Also lass dich nicht unterkriegen! Du schaffst das! *Laolawelle!*

    In dem Sinne:
    Frohe Weihnachten

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