Kaffee und Toffifee statt Rotwein und Pizza

Heute war ein wirklich gemütlicher Freitag. Ein paar Rezepturen hier, viele schöne Beratungsgespräche da, zwischendurch Warenauslistung und Verfalloptimierung neben Vertreterbesuchen. Außerdem schien die Sonne freundlich durch die Scheiben, so freundlich, daß der Chef gleich fragte:

„Sooo schönes Wetter draußen, komm Ptachen, wir schwänzen heute einfach und lassen die Apotheke zu!“

als ich nach der Pause für die Nachmittagsrunde wiederkam. Die Arbeit ging flott von der Hand, die Kundschaft war in Plauderlaune, und ich habe für meine Beratung heute häufiger mal ein „Dankeschön“ gehört. Die Kundinnen und Kunden sind auch meinen Empfehlungen gefolgt, so dass vieles aus der Freiwahl den Weg zum Endverbraucher fand. Außerdem habe ich von Vertreterseite Neues gehört, was sich hoffentlich künftig gut anwenden und empfehlen lässt. Nebenher war auch noch Zeit um sich zu unterhalten – über Politik, die Flüchtlingsdebatte, Steuergelderverschwendung, die fürchterliche Baustelle im Ort, die uns die Parkplätze auch weiterhin raubt und vieles mehr. Eine Kundin war da, die mit einer Sektflasche unter dem Arm reinkam. Der Chef forderte sie gleich auf, diese hierzulassen, aber sie wollte nicht… seltsam… Er erzählte, dass es in seiner Ausbildungsapotheke freitags immer Rotwein und Pizza gab, und dass das eigentlich eine sehr schöne Tradition war. Bei Kaffee und Toffifee beschlossen wir, das demnächst auch mal zu machen, allerdings erst wenn Sandra wieder bei uns ist – sie ist nämlich leider krank. Ich hoffe sehr, dass sie nächste Woche wieder hier ist – so schön wie das heute war, wenn sie fehlt ist es nur halb so lustig!

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Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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2 Antworten zu Kaffee und Toffifee statt Rotwein und Pizza

  1. ednong schreibt:

    Rotwein und Pizza – soso. Am besten Pizza mit ordentlich Knobi drauf, ist ja schließlich gesund. Und der Rotwein sollte schön fruchtig und hochprozentig sein, damit die Beratungsgespräche schön flüssig laufen. Und eine nicht ganz ordentliche Aussprache macht sich ja sicher auch gut – dann nicken die Kunden eher zustimmend, bevor sie sechsmal nachfragen 😉

    Gefällt 1 Person

  2. Deli schreibt:

    in meiner Praktikumsapotheke gab es freitags immer Sekt 🙂
    und die ehemalige Botin kam öfters vorbei: Die war nämlich Konditormeisterin und hat immer nachmittags die nicht verkauften Torten zu uns gebracht

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