Service wie er nicht sein sollte

Vor kurzem habe ich von unseren Waagensorgen erzählt, die ja nun dank WEPA der Vergangenheit angehören. Die Firma unserer alten Waage hat sich doch wirklich nicht entblödet, uns letzte Woche nochmals eine Rechnung über den „Full Service“ für das Jahr 2016 zu schicken. Nach all dem was Ende letzten Jahres schief gelaufen war, ohne dass wir als Apotheke für diesen grottigen Nicht- Service in irgendeiner Weise entschädigt wurden, und mit dem Wissen, dass wir inzwischen eine neue Rezepturenwaage angeschafft haben wollen die nochmal Geld. Ich habe mich ehrlich gewundert, dass der Chef nicht explodiert ist… Was ich in meinem PTA Forum gesehen habe passt aber auch herrlich dazu:

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Wenigstens waren die höflich…

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Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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12 Antworten zu Service wie er nicht sein sollte

  1. OtaconHC schreibt:

    Ich liebe Textbausteine 😀

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  2. Molly L. schreibt:

    😀 😀 😀

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  3. ednong schreibt:

    Oh man,
    die haben wohl einen an der Klatsche Waage …

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  4. Judi schreibt:

    Allerliebst 🙂

    Duhuuu, ich hab da mal ne Frage 😎
    Hoffer es ist okay das hier zu stellen, auch wenn es nichts mit dem Thread zu tun hat.
    Ich habe am Donnerstag ein Rezept für ein sauteures Medikament in die Apotheke getragen und die PTA fragte mich, ob es okay wäre wenn sie das erst am nächsten Tag einlöst, weil ihre Chefin es nicht mag, wenn so teure Sachen zum Monatsende bestellt werden. War natürlich kein Problem, auf einen Tag (oder auch vier, ich hol es morgen ab, weil ich es vorher nicht zur Apotheke schaffe und habe gesagt, sie können sich gern Zeit lassen) kam es da absolut nicht an. Da die Apotheke so voll war habe ich nicht gefragt warum und frage mich seitdem, woran diese Anweisung der Chefin liegt.
    Gibt es für Apotheken auch eine Art „Budget“?
    Ist die Abrechnung einfach schwierig am Monatsletzten?
    Will sie das Quartalsbudget des Arztes entlasten?

    Hast Du dazu eine Idee?

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    • Die Unsoziale schreibt:

      Ich vermute (!):
      Apotheker gehen in Vorkasse für Medikamente. Also sie bezahlen das Medikament, geben es an dich ab und bekommen das Geld hoffentlich irgendwann von der Kasse wieder. Retaxierung und so.
      Am Ende des Monats siehts da natürlich genauso Mau aus wie für unser eins. Ich vermute, dass der Apotheker es lieber auf den „neuen“ Monat als Rechnung hätte, als auf den alten, wo eh schon viel Geld drauf steht, das abgezogen wird. So macht das mein Freund auch immer, wenn er was teures kaufen will und timed das so, dass es auf die nächste Kreditkartenabrechnung geht, damit er nicht mal für nen Tag ins Minus geht und achtet dann im nächsten Monat mit den Einkauf darauf, es nicht zu überreizen. 🙂

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      • Judi schreibt:

        Das finde ich unlogisch. Ob ihm das jetzt im März oder April abgezogen würde käme doch aufs selbe raus, bloß halt vier Wochen später. Wenn monatlich abgerechnet wird (was ich mir nicht vorstellen kann) ist die Kasse am Ende des Monats voll, nicht leer.
        Wobei – Gehalt und Monatsende – vielleicht liegt es daran, dass am Ende des Monats viel Geld für Löhne rausgeht?

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      • Die Unsoziale schreibt:

        Jain. Ich lebe auch nicht nach den Grundsatz, aber vielleicht hilft dir ja eine Rechnung.

        Nehmen wir an, du hast 100€ pro Monat zur Verfügung (ist am leichtesten zu rechnen. :P)

        20€ pro Monat gehen für Gehälter der Angestellten raus. Insgesamt.
        20€ für Miete, laufende Kosten, etc, pp.
        Mit den restlichen 60€ kaufst du Medikamente. Dabei gehen 40€ für Medis drauf, die du immer auf Lager hast. Die restlichen 20€ behältst du für Sonderbestellungen übrig.
        Nun kostet das teure Medikament aber 25€.

        Du könntest jetzt also folgendes Machen:
        Du kaufst das Medi sofort und hast damit am Monatsende -5€ auf dem Konto. Was nicht schlimm ist, dann kaufst du im nächsten Monat halt nur Vorrat für 35€ und es ist ausgeglichen. Dafür musst du dann aber auch Dispot-Zinsen bezahlen, die der einfachhalber auch 5€ betragen (ja, das ist quatsch, ich weiß), also kannst du beim nächsten Kauf nur 30€ Vorrat kaufen. (da: -5 + -5 100 – 20 – 20 (-20 Bestellungen für Sonderbestellungen)).

        Option zwei wäre, das Mittel auf den nächsten Monat kaufen. Nun hast du im Optimalfall 100€ + 20€, die du ja vom Vormonat aufgesparrt hast und keine Dispot-Zinsen. Du darfst also nun 120-20-20-25€ rechnen und hast dann immer noch 55€ für Medikamente da und kannst immerhin für 35€ Vorrat kaufen.

        Nun stell dir das mich echten Zahlen in einer höheren Geldsumme vor. Der Vorteil ist nur minimal – aber er ist definitiv da. 😉

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  5. Aponette schreibt:

    Unsoziale hat schon mal mit der Rechnung recht. Dazu kommt, saß die Apotheke das Geld von der kranken Kasse i.d.R. am 15. des Folgemonats bekommt. D.h wenn Du ein teures Medikament am Monatsende bestellst, dann kann es so dumm laufen, daß wir es schon am 10. oder 15. des Folgemonats das Arzneimittel bezahlen müssen, das Rezept aber, weil es möglicherweise erst in die Abrchnung des nächsten Monats rutscht, erst den übernächsten Monat bezahlt bekommen. Um es noch besser zu erläutern: ich bekomme am 31.3. das Rezept über Jakavi, das 4000,-€ kostet und bestelle es noch im März, weil der Patient es unbedingt noch heute haben muß. Ich muß es dann mit der Märzrechnung Mitte April bezahlen. Ich kann das Rezept aber nicht noch am selben Tag in die Abrechung geben, (die Rezepte werden immer am ersten abgeholt), weil ich vielleicht noch beim Arzt etwas abzeichnen lassen muß. Und der ist erst wieder am 2.4. in der Praxis. Das heißt also, ich kann das Rezept erst zum 1.5. in die Abrechnung geben und bekomme das Geld dann Mitte Mai. Ich mußte also in diesem Fall viertausend Euro einen Monat vorfinanzieren. Eine kleine Apotheke, könnte da dann schon mal Probleme bekommen. Deswegen werden auch in allen Apotheke, die ich kenne, am Monatsende sämtlich Rezepte kopiert um sie noch in die Abrechnung zu tun.
    War das verständlich?

    Gefällt 1 Person

  6. nickel schreibt:

    Hallo ptachen,

    gerne schreibe ich zu diesem Beitrag einen Kommentar.

    Leider fällt mir zu diesem Beitrag kein Kommentar ein.

    Ich hoffe, Dir hat mein Kommentar gefallen.

    Liebe Grüße!
    Nickel

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