Bericht von der „anderen Seite“

Es ist mal wieder Mittwoch, daher ist meine Arztodyssee dran! Heute sollten nun meine Nieren geröntgt werden, und ich begab mich mit etwas mulmigem Gefühl in die Praxis. Wie befürchtet war bereits das Zugang legen die erste Herausforderung, doch die MFA meinte nach zwei erfolglosen Versuchen gleich, dass das ein „Fall für den Chef“ sei. Dieser kam kurz darauf hereingepoltert, nahm sich eine dicke Kanüle und rammte mir diese in die rechte Armbeuge, so dass ich schon fast die Engel singen hörte, doch… HEUREKA! Das Ding saß genau richtig. Kein stochern und ziehen, keine X Versuche mehr. Der Mann wusste offenbar was er tut. Gut so! Weniger gut sind allerdings die Ergebnisse. Bei meiner linken Niere sieht man quasi kein Kontrastmittel in der Blase ankommen, bei der rechten Niere kommt zu wenig. Ein Grund dafür ist nicht zu sehen. Ich werde also demnächst zu genaueren Untersuchungen ins Krankenhaus gehen müssen. Die Serie „Berichte von der anderen Seite“ geht also leider weiter. Der Arzt meinte noch, es täte ihm leid, aber er müsse mich weiter überweisen zu einem ambulanten Eingriff in einer Klinik, die würden sich dann morgen bei mir melden. Angerufen wurde ich dann bereits eine Stunde später mitten beim einkaufen, mit der bösen Überraschung, dass es dabei mitnichten um einen ambulanten Eingriff geht, und ich zwei bis drei Tage Aufenthalt einplanen soll. Echt Spitzenklasse! Den Rest des Tages war ich überhaupt nicht zu gebrauchen, ich wurde immer müder und müder und konnte mich kaum artikulieren – vielleicht Nachwirkungen des Kontrastmittels? Nun denn… ich werde morgen erst mal mit meinen Kolleginnen schön frühstücken, dann sehen wir weiter. Bis dann!

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Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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8 Antworten zu Bericht von der „anderen Seite“

  1. Die Unsoziale schreibt:

    Das hört sich nicht so schön an. o.O
    Nieren sind immer so eklig. Ein Wunderwerk der natürlichen Technik. Sie funktionieren noch dann tadellos, wenn sie den Betrieb schon fast eingestellt haben und erst wenn die Kacke so richtig am Dampfen ist, merkt man was. Ich hoffe sehr für dich, dass das in deinem Fall nicht so ist und die Nieren einfach nur schüchtern waren oder wenn was wäre, es ein früher Zufallsbefund ist, der jetzt durch den BSV mit gefunden werden konnte (und nicht die Nieren Schuld sind und nur der BSV Zufall war). :/

    Das Kontrastmittel aber so dermaßen müde macht, wäre mir neu (und habe ich beim schnellen Belesen auch nicht gefunden). Puls/Blutdruck ok? 🙂
    Denkbar wäre auch, dass die Untersuchung für den Körper ernsthaft ermüdend war, wodurch dieses Phänomen auftrat (zu wenig allgemein geschlafen, Kreislauf im Keller, Hitzeschlag und ähnliches).

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  2. ednong schreibt:

    Ach mensch,
    armes PTAchen. Vielleicht ist es ja wirklich so, dass man damit einem wesentlich schwereren Problem, das später auftreten könnte, die Basis entzieht.

    Ich hoffe mal, man findet die Ursache – und du mußt dafür nicht noch zig Untersuchungen über dich ergehen lassen.

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  3. Biggi schreibt:

    Das ist leider ziemlich beunruhigend.
    Alles Gute. Meine Daumen sind natürlich gedrückt.

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  4. E. M. schreibt:

    Alles Gute Dir!

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