OP Vorbereitung 

Heute war ich den halben Tag im Krankenhaus um meinen Eingriff nächste Woche vorzubereiten. Zunächst musste ich um 10 Uhr meine Unterlagen vorlegen und bekam eine ganze Menge Aufkleber mit meinem Namen. Meine zweite Station machte ich bei einer Apothekerin, die mich nach den Medikamenten fragte die ich einnehme. Weiter ging es auf Station, wo ich diverse Listen zum ausfüllen mitbekam und eine Urinprobe hinterließ. Als ich meine Unterlagen zur nächsten Station trug hörte ich auf einmal:

„Halloooo! Hallo Frau Ptachen!“

Ich drehte mich um und dachte mich tritt ein Pferd. Frau V. die Mutter von Sabine! 

„Na Frau Ptachen, ich hatte schon gelesen dass sie hier auf Station kommen! Dann drücken wir mal die Daumen, dass Sie bald wissen was los ist, nicht wahr?“

Schöner Mist! Das ist ganz schlechtes Karma. Ich will wirklich mal wissen was ich verbrochen habe… Station 4 war dann der nette Arzt der mir die Art des Eingriffs erklärte und nochmals Blase und Niere schallte, sowie die Durchblutung anschaute. Seltsamerweise hat er sich auch eine kleine Weile mit der Leber beschäftigt, aber darüber versuche ich jetzt mal nicht nachzudenken. Beim Blutabnehmen war er mein Held in schimmernder Rüstung – ein kurzer Piks und es lief. Der sechste und letzte Anlaufpunkt war die Anästhesieaufklärung, dann konnte ich erst mal nach Hause. In 8 Tagen geht es dann los. Gegen 13 Uhr war ich dann zuhause angekommen und wollte mich eigentlich nur noch kurz ausschnaufen bevor ich mein Kind aus der Krippe hole, da sehe ich Bergen aus der Apotheke kommen und in ihr Auto einsteigen. Nur losgefahren ist sie nicht. Ich ging also hin um zu schauen was los ist – das Auto hat seinen Geist aufgegeben. Also nix wie rein in meine Kiste, Arzneimittel ausgefahren, Bergens Kind aus der Krippe geholt und heimgefahren, und dann war es schon Zeit für meinen eigenen Nachwuchs. Nach anschließendem Kinderturnen, Essen kochen und Besuch von meiner Schwester und meinen Eltern bin ich erst einmal nach dem Ins-Bett-Bring- Ritual platt wie eine Flunder. Wenig apothekerliches heute, aber ein kleiner Einblick in das Ptachen Umfeld. Morgen ist aber wieder ein 9,5 Stunden Arbeitstag, da kann ich mich wieder erholen… oder wie Sandra sagt:

„Brauchst du Entspannung, arbeite Vollzeit“

Gute Nacht allerseits!

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Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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4 Antworten zu OP Vorbereitung 

  1. ednong schreibt:

    Ai man so ein Marathon. Und dann das kaputte Auto. Fahrt ihr die Medis im Privat KFZ aus?
    Schlaf gut und mach dir mal keinen grossen Kopf vor der Operation. Du musst eh das Ergebnis abwarten.

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  2. Manu schreibt:

    Hallo Ptachen. Ja, mach Dir mal keine Sorgen um Deine Leber. Meine scheint seit Jahren nicht auffindbar zu sein.

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  3. Die Unsoziale schreibt:

    Denk einfach daran, dass die Leber ein großes Organ ist und vielleicht fand er deine ja hübsch? 😀

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