Krankenhausstaffellauf

Ging wieder gut los…

1. Station Aufnahmezimmer mit der Klärung der Unterlagen 

2. Station Apothekerin die mich zu den regelmäßig eingenommenen Medikamenten befragt

3. Station Urologische Anmeldung mit Urinabgabe und Ausfüllen des Narkosefragebogens. Ein Urin – pH Tagebuch wollten sie mir mitgeben, in dem ich die Pinkelzeiten plus pH Wert eintragen sollte. Ich fragte dann einfach mal ganz frech wozu das gut sein soll, und erfuhr, dass es dazu dienen soll abzuschätzen, wie die Nierensteine beschaffen sind. Ich merkte an, dass ich ja bereits vor 5 Wochen operiert wurde, und dabei keine Steine festgestellt wurden. Oh. Na dann… könne ich mir das sparen. Super vorbereitet die Dame.

4. Station EKG

5. Station Urologie. Beim warten auf das Vorgespräch läuft der Leiter der Urologie vorbei, sieht mich, grüßt mich freundlich mit meinem Nachnamen und fragt nach meinem Befinden. Hammer, dass der sich das gemerkt hat! Bei mir müssen die Kunden 100x wiederkommen bis ich mir die Namen gemerkt habe! Tolles Namens/Gesichtergedächtnis – ich hab seinen leider schon wieder vergessen… Später im Zimmer begrüßt mich die Ärztin

„Hallo Frau Ptachen. Wir hatten noch nicht das Vergnügen, aber ich hab schon von ihnen gehört.“ murmelt *wir alle haben schon von ihnen gehört * „Ich bin ja sehr gespannt ob wir ihrer Anatomie auf die Schliche kommen.“

Klingt ja toll. Es folgt ein problemloses Blutabnehmen, eine Erklärung was auf mich zukommt und ein Nierenultraschall. Das Blut trage ich auf die nächste Station mit zum Narkosearzt.

6. Station Parkplatz nachzahlen.

7. Station warten auf den Narkosearzt

8. Station nochmal Parkuhr nachzahlen

9. Station weiterwarten auf den Narkosearzt, dabei soziale Studien über die Mitwartenden – das beschreibe ich demnächst mal in einem Beitrag. Wie sitzen Männer und Frauen beim warten auf den Stühlen, und wie verhalten sich die verschiedenen Gesellschaftsschichten dabei). Nach einer geschlagenen Stunde Wartezeit darf ich endlich rein. Der gleiche Arzt wie vor 5 Wochen erklärt mir genau dasselbe. Na das hat sich ja wirklich gelohnt!

10. Station zurück zur Urologie – mitsamt dem Blut. Hätte das nicht gleich dort bleiben können frage ich mich? Dort Abgabe von allen Unterlagen – fertig. 

Am Auto angekommen bemerke ich mit Wohlwollen, dass sich das dauernde Nachzahlen immerhin gelohnt hat: an den Nachbarautos klemmen nämlich Knöllchen, an meinem nicht. Also dann: nächsten Mittwoch 7 Uhr ist es wieder so weit. Uretherorenoskopie die 2.

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Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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Eine Antwort zu Krankenhausstaffellauf

  1. ednong schreibt:

    Oh man, das alles klingt ja eher traurig bzgl. der Vorbereitung im KH.

    Dann bin ich mal auf die Studienbeschreibung gespannt …

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