Alexandra und die KKH

Heute kamen wir aufgrund des Vornamens einer MFA im Ort auf die Sängerin der 60er/70er Jahre „Alexandra“. Der Chef meinte nämlich, dass er immer sofort „Mein Freund der Baum“ im Kopf habe, wenn er mit ihr telefoniert hat. Ich sagte, dass mir bei dem Lied auch direkt „Karl der Käfer“ von „Gänsehaut“ einfällt. Beides so Umweltlieder bei denen ich als Kind Rotz und Wasser geheult habe. Während wir uns unterhielten schaute Sarah nur unverwandt zwischen uns hin und her – die Gnade der späten Geburt wieder mal.

„Sagen Sie bloß, sie kennen die Lieder nicht!“

fragte der Chef entsetzt, und wir stimmten mit Pathos beide Refrains an. Nichts zu machen, Sarah blickte und an wie ein lebendes Fragezeichen. Also wurde „YouTube“ zur Verstärkung geholt, und die Wissenslücke gefüllt. Wir stellten fest, dass Alexandra eine gewisse Ähnlichkeit mit Amy Winehouse aufweist, ansonsten war unser Küken recht froh, als die Lieder vorbei waren… Später als ich in der Rezeptur stand las mir der Chef noch einen Artikel samt Kommentare aus „apotheke- adhoc“ vor. Eine Chefermittlerin der KKH behauptet dort kackendreist, dass „jeder zweite im Gesundheitswesen korrupt“ sei. Das beste waren auf jeden Fall die Kommentare der Kollegen dazu, wir haben wirklich sehr gelacht. Am Nachmittag rief dann das Krankenhaus an, und teilte mir mit, dass die OP auf 11 Uhr verschoben wurde. Ich muss dran denken mir etwas zu essen mitzunehmen, damit ich die Zeit bis zum Abendessen überstehe… drückt mir die Daumen! 

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Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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5 Antworten zu Alexandra und die KKH

  1. ednong schreibt:

    Wah,gibt es denn im KH nix zu essen?
    Und die Lieder sollte man schon kennen …
    Aber was eure Küken doch bei euch ertragen müssen – vom Personal vorgetragene Refrains. ..

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    • ptachen schreibt:

      Das nennt sich „kulturelle Bildung“ und umfasst auch plastische Schilderungen der Kinderserien unserer Kindheit, diverse Tänze aus Tanzschulzeiten und eben auch Lieder. Letzte Woche hat der Chef auf allen Rechnern laut „Spiel mir das Lied vom Tod“ von irgendeinem Symphonieorchester abgespielt, als 20 Minuten lang kein Kunde reinkam. Sarah muss bei uns echt was aushalten…

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  2. Judi schreibt:

    Ich wünsche Dir alles Gute für die OP heute

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  3. Shark schreibt:

    Daumen sind gedrückt!

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