Musik am Morgen…

„Oh… was ist denn hier los? Du hörst keine Musik?“ 

war der erste Satz vom Chef heute morgen, als er unerwartet früh durch die Türe trat. Ahem…*hust* nuja… als er das letzte Mal so zeitig eintraf hat ihm die „perfekte Welle“ von Juli ja auch beinahe die Ohren weggeblasen, von daher ist die Verwunderung verständlich. Bei mir ist das ganz unterschiedlich mit der Musik. Ich höre da sehr verschiedene Lieder, unterschiedlich laut und je nach Tagesform. Das dürfen gerne auch mal Metallica, Die Toten Hosen, Rosenstolz, De Höhner, Marvin Gaye, Aerosmith, H – Blockxx, Prince, Pink, Cindy Lauper, Tina Turner, Reinhard May, Georges Moustaki, Aventura, die Onkelz uvm. sein – bunt gemischt versteht sich. Ich preferiere da keine bestimmte Richtung, alles zu seiner Zeit. Bei der Arbeit höre ich aber wirklich nur dann laut Musik, wenn ich irgendeiner Tätigkeit nachgehe, die mich geistig nicht besonders fordert. Die laute „Welle“ war nur angesagt, weil ich gerade unsere monatlichen Kundenzeitungen gestempelt habe. Hätte ich zum Beispiel eine Kapselrezeptur bearbeitet wäre es still gewesen.Ich konnte schon früher beim Lernen keine akustische Ablenkung vertragen. Radio oder Fernseher neben den Hausaufgaben laufen lassen wäre undenkbar gewesen. Außerdem ist das Musik hören bei mir auch Tagesform abhängig. Manchmal brauche ich es irgendwie um in Schwung zu kommen, dann geht alles fixer von der Hand. Grundsätzlich kann man sagen: höre ich Musik, dann war die Nacht relativ störungsfrei und der Durchschlaffaktor hoch, höre ich keine muss ich mich entweder auf die Arbeit stark konzentrieren oder ich bin hundemüde und bereits durch Kleinigkeiten leicht abzulenken, so wie heute. Kleinkind sei Dank… Ist die Musik laut, dann erledige ich eine Arbeit,für die ich den Grips nicht unbedingt brauche und ich bin entweder richtig gut gelaunt oder echt angefressen (wie bei der „Welle“). Was werde ich morgen hören? Ich schätze mal da brauche ich musikalische Unterstützung für die Moral, denn es ist Sandras und mein letzter gemeinsamer Arbeitstag. Nicht gleich „It’s the end of the world (as we know it)“ von REM, aber vielleicht ein bisschen „Under Pressure“ von Queen oder „Le Temps de vivre“ von Moustaki… mal schauen… (schnüff).

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Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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9 Antworten zu Musik am Morgen…

  1. ednong schreibt:

    Ach herrje,
    da verlässt dich Sandra und die Welt geht unter 😉
    Ich würde ja was aufmunterndes nehmen, so à la „Kopf hoch“. Da findet sich bestimmt etwas in deiner Playlist …

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  2. aponettesplauderei schreibt:

    Ich merke, daß ich, je älter ich werde um so weniger Geräusch vertrage. Und manchmal ist Musik Geräusch, manchmal ein Freude. Aber es wird deutlich weniger, sogar beim Radfahren lass ich inzwischen den IPod zu Hause.

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  3. ednong schreibt:

    Lernen und Musik geht bei mir auch. Okay, eine Ausnahme gibt es: berm Lernen von Tänzen bzw. Tanzfiguren braucht es Musik 🙂

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  4. denschnetde schreibt:

    Hah, ja Musik beim arbeiten ist so ne Sache. Wenn ich mich konzentrieren muss, stopf ich mir gern welche ins Ohr damit mich keiner Ablenkt. Ich kann bei Musik am besten am css/html unseres Auftritts arbeiten oder Werbemittel erstellen 😉

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  5. Hermione schreibt:

    Musik! ❤
    Ich liebe es, bei Fernverlegungen zu fahren, weil ich dann richtig lange und ungestört laut Musik hören kann. Gibt doch nichts schöneres, als mit toller Musik bei tollem Wetter über die freie Autobahn zu fliegen. 😀

    (Bevor mir irgendwer was unterstellt: mit Patient fahre ich nie schneller als 140km/h, ich hör die Musik auch nicht so laut dass sie mich vom Fahren ablenkt, und hinten beim Patienten merkt man kaum wie laut die Musik ist, es stört da also nicht.)

    Je nach Kollege kann ich dann auch bei der "leeren" Rückfahrt richtig laut Musik hören (und dann auch so schnell fahren, wie die Geschwindigkeitsbegrenzung und die Umstände zulassen), das ist toll. ❤ Wenn ich aber einen lärmempfindlichen Spannmenschen habe, dreh ich nicht so laut auf.

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