Von Frühaufstehern und Nachteulen

Einer der für mich wirklich passenden Faktoren bei der Arbeit in einer Apotheke ist die Zeit des Arbeitsbeginns. Ich habe es nie verstanden, wie manche Menschen es schaffen morgens um 6.30 Uhr oder 7 Uhr ausgeschlafen am Arbeitsplatz aufzutauchen. Ich bin um diese Uhrzeit ein Zombie, schlecht gelaunt und unausgeglichen – ab 8 Uhr bessert sich das deutlich. Heute gab es dazu einen Artikel im ZEITmagazin, in dem behauptet wird, dass es etwa 2/3 der Bevölkerung so geht wie mir. Ich habe außerdem im Laufe meines Lebens festgestellt, dass ich mit Langschläfern und bis-in-die-Puppen-Wachbleibern besser auskomme als mit den „Lerchen“, die (selbst ohne äußere Zwänge wie früher Arbeitsbeginn oder kleine Kinder) spätestens um 22 Uhr in der Koje liegen, um morgens um 6 Uhr frisch fromm fröhlich frei ans Werk zu gehen. Die ticken einfach anders als ich, ich weiß auch nicht… Lustigerweise muss es den meisten Bloglesern ähnlich ergehen, denn die beliebteste Lesezeit hier ist 23 Uhr – ihr seid mir sehr sympathisch 😉 Was passiert eigentlich alles so in der Vorstadtapotheke während meines „Urlaubs“? Ich habe keine Ahnung, denn das Neue Jahr geht bei mir so weiter wie das alte aufgehört hat: nachdem zuerst der Lichtschalter im Esszimmer kaputt war hat sich gestern die Toilettenspülung gemeinsam mit meinem neuen Handy verabschiedet. Das bedeutet ich habe kein WhatsApp und damit ist quasi die Verbindung zu den Kolleginnen gekappt. Ednong, ich will jetzt nichts darüber lesen was ich mit den Elektrogeräten mache, dass dauernd etwas kaputt geht, sonst… ach Menno! Dabei ist doch erst morgen Freitag der 13!

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Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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10 Antworten zu Von Frühaufstehern und Nachteulen

  1. sechseckiges Sterndingsbums schreibt:

    Sag bitte einfach, dass kein direkter Zusammenhang zwischen Toilettenspülung und Handy besteht. Die beiden Dinger sind hoffentlich nur zufällig am selben Tag kaputt gegangen – und nicht reinfällig 😛

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  2. ednong schreibt:

    Also erstens: ich bin auch ne Nachteule. Fange allerdings erst gegen 11 morgens an zu denken …
    Zweitens: es gibt Leute, die haben einfach das Händchen für alles elektrische. Kenne selbst einige.
    Drittens: ein Lichtschalter ist schnell ausgetauscht. Das geht fix und einfach. Wie du das allerdings mir Handy und WC geschafft hast …
    Aber du wirst das gelöst bekommen.

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  3. Shark schreibt:

    „Ich habe es nie verstanden, wie manche Menschen es schaffen morgens um 6.30 Uhr oder 7 Uhr ausgeschlafen am Arbeitsplatz aufzutauchen.“

    Na ja, sie werden nicht wirklich ausgeschlafen sein..? 😉
    Am besten ist es, wenn man um 6.00 aufstehen muss, damit man um 9.00 auf der Arbeit ist. Sch**** Fahrtzeiten! Dann muss man Abends so früh ins Bett, damit man am nächsten Tag kein Zombie ist, und hat wirklich nichts mehr vom Tag.

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