Tierheilpraktikerin beim BTB – Teil 2

Letzte Woche kamen die ersten Studienführer vom BTB an. 

Ich wollte mich direkt ins Lernen hineinstürzen, da bemerkte ich, dass das erste Lernheft, die „Lehrgangseinführung“ noch gar nichts mit dem Thema selbst zu tun hat, sondern mich beim Lernen selbst unterstützen soll. 

Zunächst wird erklärt wie der Lehrgang aufgebaut ist, zu welchen Zeiten etwa die Studienbriefe verschickt werden, und welche Themenbereiche diese abdecken damit man sich darauf einstellen kann. Das Schöne daran ist, dass nicht nur eine Printausgabe gebunden verschickt wird, sondern ebenfalls bei Google play alle Inhalte auch digital verfügbar sind. So kann ich auch einfach mal zwischendurch reinstiezen wenn ich zum Beispiel bei einem Arzt im Wartezimmer sitze, oder (als Beifahrer!) im Auto herumfahre, oder oder oder. Jeder hat ja mal zwischendurch irgendwann am Tag ein wenig Leerlauf den man ausfüllen kann!

Als nächstes wird die Fachliteratur erwähnt, die man zwar nicht zwingend benötigt, sich aber zur Wissensergänzung anschaffen sollte (die empfohlenen Bücher zur Veterinärheilpflanzenkunde hatte ich erfreulicherweise tatsächlich komplett schon im Bücherschrank, und von den drei Werken für den Tierheilpraktiker immerhin eines!).

Es folgt eine Aufzählung der Themen die man sich bei den Sonntagsseminaren anhören darf (auch „fachfremde“ Vorträge kann man bei Interesse besuchen).

Der nächste Teil der Lehrgangseinführung nennt sich „Tipps und Tricks zum besseren Lernen“, und ist für alle interessant, die sich noch nicht damit auseinandergesetzt haben welcher Lerntyp sie sind. Lernt man nun besser mit den Augen, den Ohren oder den Händen? Wie wichtig ist die Wiederholung für mich? Wie schaffe ich mir eine angenehme Arbeitsatmosphäre? Wie viel Zeit sollte ich am Stück arbeiten und wann pausieren? Was schreibt man wie auf eine Karteikarte um es zu verinnerlichen? Wie gehe ich jedes Kapitel strukturiert an, so dass am Ende alles nicht einfach nur „eingepaukt“ ist, sondern wirklich in Kopf und Herz verankert wird?

Lernprozessoptimierung ist hier das Stichwort, und ich denke, im folgenden Bereich wird es bei mir ganz besonders haken: Zeitplanung und Selbstdisziplin! Mit Arbeit, Haus, Familie, Garten, Freunden und Tieren habe ich eigentlich schon einen wohl gefüllten Tag, und freue mich einfach wenn ich mal hier und da eine kleine Pause zwischendurch finde. Dann die Disziplin aufzubringen das Lernmaterial in die Hand zu nehmen wird nicht ganz einfach. Ich muss mir immer wieder klar machen, dass es um ein Ziel geht, das ich für mich persönlich erreichen möchte – das Ziel mich eines Tages „Tierheilpraktikerin“ nennen zu dürfen. Ich muss – wie in diesem Heft gut angemerkt ist – Pläne machen, damit ich die Zeit im Alltag finde die ich zum lernen brauche. Es müssen aber auch „Pufferzeiten“ eingeplant sein, damit unvorhergesehenes auch noch erledigt werden kann, ohne dass das Wochenpensum darunter leidet. Strukturierung ist hier das Stichwort, und Optimierung der Lernzeit.

Dann folgt im Heft ein kleiner Test, bei dem man herausfinden soll, welche Gehirnhälfte man beim (auswendig)lernen mehr nutzt, um auf die individuell sinnvolleren Lernmethoden einzugehen. Keine Überraschung bei mir: ich nutze beide Hirnhälften gleich stark – das habe ich bei früheren Kursen oder der „AG Lernen“ für das Abitur bereits festgestellt. Ich muss alles mehrfach durchlesen, aufschreiben, zusammenfassen, mit Farben hervorheben, Karteikarten schreiben, Schaubilder zeichnen und laut vorlesen. Aber dann hab ich es auch intus… 

Mind mapping wird auch vorgestellt, da weiß ich aber bereits, dass ich so nicht lernen kann, das sieht für mich bereits so unstrukturiert und verzweigt aus, dass mir schwindelig wird – andere können damit toll arbeiten, das weiß ich wohl.

Zu guter Letzt kam jetzt ein paar Tage nach der ersten Lieferung der Studienführer noch eine nette Mail meines Lehrgangsbetreuers, den das BTB den Schülern zur Seite stellt. Er kümmert sich um individuelle Fragen der Schüler und ist der erste Ansprechpartner bei Sorgen oder Schwierigkeiten im Bezug auf die Ausbildung. Schön, dass man hier so gut an die Hand genommen wird – ich fühle mich jedenfalls von Anfang an bestens betreut – so darf es gerne weitergehen! 

Dieser Beitrag erscheint mit freundlicher Unterstützung des BTB 

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Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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4 Antworten zu Tierheilpraktikerin beim BTB – Teil 2

  1. Manu schreibt:

    Das BTB freut sich bestimmt über die Links.

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    • ptachen schreibt:

      Das darf es auch 😉

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      • Manu schreibt:

        Ja, klar. Was ich eigentlich sagen wollte: er würde sich bestimmt noch mehr über Links freuen, die tatsächlich auf seine Seite verweisen,,,

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      • ptachen schreibt:

        Danke für den Hinweis! Ich weiß absolut nicht wie das passiert ist. Zunächst hatte ich wohl die richtigen Links gesetzt, diese dann aber geändert, als ednong meinte sie lesen sich wie Affiliate links (was sie nicht sind). Dabei muss irgendwas schief gegangen sein 😦

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