Rezepturen für den Hausgebrauch – Teil 5

Bald steht sie wieder vor der Tür – die Jahreszeit in der wieder mehr zuhause gebastelt wird. Bei uns bekommt die Verwandtschaft immer noch etwas selbstgebasteltes zu Weihnachten geschenkt. Letztes Jahr war es Senf, dieses Jahr werden es vielleicht diese sprudelnden Badekugeln. 

Viele Rezepturen für Badekugeln sind unnötig kompliziert, denn es kommen Inhaltsstoffe wie Kokosfett oder Kakabutter hinein, die erst aufgeschmolzen werden müssen. Oder diverse ätherische Öle von denen man dann nur 2 Tropfen benötigt und den Rest dann bis zur ranzigwerdung im Schrank stehen hat. Daher empfehle ich folgendes Rezept, das einfach ist und mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt:

100g Natron

50g Zitronensäure

50g Speisestärke

evtl. 2 TL Milchpulver und/oder Honig

Badeöl nach belieben

evtl. getrocknete Blüten

Der Vorteil ist, dass der Duft, die Farbe und das Öl im fertigen Badeöl schon verarbeitet sind, und nicht erst noch großartig gewogen oder geschmolzen werden müssen, und auch das einarbeiten flott funktioniert.

So wird’s gemacht:

1. Zunächst wird das Natron, die Speisestärke, die Zitronensäure und das Milchpulver (wenn man das Badewasser gerne etwas milchig/pflegend haben möchte) und/ oder der Honig gemischt

2. Wer zwei oder mehr verschiedenfarbige Badeöle verwenden möchte teilt jetzt das Pulver in die entsprechenden Mengen auf

3. Das Badeöl wird anteilig langsam eingetropft und mit dem Pulver vermengt mus sich ein formbarer Teig gebildet hat. Falls er versehentlich zu flüssig geraten ist, einfach etwas mehr Speisestärke dazu geben.

4. Wer Rosenblätter, Kamillenblüten, Sonnenblumenblüten oder Lavendelblüten einarbeiten möchte kann sie entweder jetzt mit einarbeiten oder später darin wälzen

5. Nun wird geformt: entweder klassisch zur Kugel oder z.B. mit Pralinenförmchen zu Herzen, Sternen oder etwas ganz anderem. Man kann einfarbige oder mehrfarbige Kugeln herstellen, mit oder ohne ätherische Öle oder zusätzlich vielleicht noch etwas Lebensmittelfarbe zugeben. Erlaubt ist, was gefällt- nur Wasser darf keines mit rein, sonst sprudelt es gleich los!

6. Die fertigen Badekugeln müssen nun 2- 3 Tage trocknen, oder im offenen Ofen bei ca. 50 Grad etwa 2 Stunden gewärmt werden.

7. Verpackt werden sprudelnde Badekugeln am besten mit Frischhaltefolie, damit kein Wasser dran kommt.

So – damit kann man eigentlich jedem eine Freude machen, der eine Badewanne besitzt. Es ist nicht besonders aufwändig, macht nicht dick, ist nicht teuer und kann sehr individuell gestaltet werden! Viel Spaß 🙂

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4 Antworten zu Rezepturen für den Hausgebrauch – Teil 5

  1. ednong schreibt:

    Aber der Honig – der hat doch soooooviele Joule … 😉

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  2. Michael schreibt:

    Natron meint hier vermutlich Backnatron?

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  3. Manu schreibt:

    Ich bade nicht, aber das Projekt tät mich interessieren: bräuchte es da nicht noch so etwas wie Seife…?

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