Neues in 2018

Das Neue Jahr wirft seine Schatten bereits voraus… noch haben wir ein wenig Zeit (bis Mai 2018 um genau zu sein), aber man weiß ja wie das ist. Auf einmal mit einem Augenaufschlag ist sie vorüber und man fragt sich wo sie geblieben ist.

Die Rede ist von der neuen EU- DSGVO, der neuen und vereinheitlichten Europäischen Datenschutzgrundverordnung. Wieder so ein schönes Wort… klingt fast wie Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz, oder das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz. Alles was solch lange Namen trägt ist meist auch kompliziert zu erklären und schwierig umzusetzen. Nichtsdestotrotz habe ich eine Seite gefunden, die die neuen Änderungen kurz und knackig erklärt, und eine andere Seite auf der dann die praktischen Anpassungen zu finden sind.
Ich denke, dass sich jede/r Verantwortliche in einem Betrieb da rechtzeitig einmal durchwurschteln sollte – nicht dass man das Pech hat und die Apothekenrevision steht im Juni 2018 vor der Tür und fragt, wie man die neue DSGVO umgesetzt hat.

Für Apotheken und Praxen hat die Treuhand Hannover alle Neuheiten die umgesetzt werden müssen wirklich gut zusammengestellt. Also: bitte nicht auf die leichte Schulter nehmen, die Bußgelder die drohen sind erheblich!

Über ptachen

PTA mit Leib und Seele.
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6 Antworten zu Neues in 2018

  1. gedankenknick schreibt:

    Das ist sooooo geil. Ein Betrieb mit 10 Angestellten und vielleicht 5.000 Stammkunden muss die gleichen Anforderungen erfüllen wie ein Betrieb mit 1000 Angestellten und 1.000.000 Stammkunden.

    Während Yahoo ALLE KUNDEN-PASSWÖRTER verliert und nix passiert soll ich als kleine Apotheke eine IT-Struktur aufstellen, dass kein motivierter Hacker in mein System einbrechen kann. Gleichzeitig arbeitet die Regierung am Staatstrojaner, der ALLES auf meinem System machen kann und wird – vom Diebstahl ALLER Daten (nur zu meinem Schutz natürlich) bis zum Upload verbotener Dinge wie KiPo u.a. (nur zu meinem Schutz natürlich).

    Ich vertehe bald die Welt nicht mehr.

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    • OtaconHC schreibt:

      So schwer ist es nicht mal eine Apotheken Infrastruktur zu sichern.

      Alleine schon weil man keine Dienste nach Außen anbietet.
      Im Gegensatz zu den Versandapotheken.

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      • gedankenknick schreibt:

        Das mag ja richtig sein. Aber dieses „Management“ erst mal auf die Beine zu stellen, obwohl es Dich gar nicht betrifft… und Extra-Geld zahlt Dir dafür kein Mensch! Und einpreisen kannst Du es auch nicht – alles schon mit dabei bei der Packungspauschale! Aber umsetzen darfst Du es trotzdem. Bis zum Stichtag. Unter Androhung von Millionenstrafen….

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      • OtaconHC schreibt:

        Es ist da noch weitaus weniger notwendig als viele glauben.

        Keinerlei Dienste nach Außen anbieten. Gut wird sowieso so gut wie keine Apotheke machen.
        Keine Geräte die nicht absolut notwendig sind ins Netzwerk lassen.
        Also auch keine Handies etc.

        Die Software aktuell halten, die Systeme bei Möglichkeit Verschlüsseln (auch nicht schwer).
        LANGE Passwörter.

        PCs mit denen „gesurft“ wird (ja ich weiß das ist auch aus beruflichen Gründen nötig) oder Mails abgerufen sitzen in einem eigenen Netzwerk.
        Außerdem Mails nur als Plaintext anzeigen lassen.

        Was das US Militär tut ist da egal.

        Datenschutz ist wirklich nicht schwer wenn man keine Dienste nach außen anbietet.
        Die Apotheke wird ihr Backup nicht in der „Cloud“ liegen haben.

        Denn jeder von außen erreichbare Dienst ist ein potentielles Scheunentor.

        Wobei es auch hier wirklich günstige Lösungen gäbe wo auch keine Drittfirma etwas mit zu tun hätte.

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      • gedankenknick schreibt:

        Es ist ja nicht das, was GETAN werden muss.

        Es ist, dass ich gesetzlich verordnet eine wieder mal überbordende Bürokratie aufzustellen habe, wo ich einen ganzen Ordner konstruiere, in dem Ich Gesetze dokumentieren muss, warum ich bestimmte Daten weiterreichen MUSS (Rezeptabrechnung usw.), wo ich Verträge mit Dienstleistern ändern MUSS… usw. usw.

        Wenn diese Brürokratie-Zusatzarbeit erst mal eingeführt ist, muss da ständig wer hinterher rennne für die Änderungen, die die Gesetze verpflichtend vorschreiben, die man aber gar nicht mitbekommt. Und NIEMAND bezahlt einem diese Zusatzarbeit. Einpreisen kann ich sie auch nicht – Arzneimittelpreisverordnung. Ist wie beim QMS, wo die Politik damals festgestellt hat: eine PTA macht das nebenbei in 8 Stunden im Jahr (also 1 Arbeitstag) – kostet also gar nix, also gibts da kein Extra-Geld für. Damals haben sich ALLE Apotheker nur verwundert die AUgen reiben können.

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