Google heute

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so landet man bei Robert Koch, der am 11.12.1843 geboren wurde. Der Mediziner und Pionier in der Erforschung der Mikrobiologie hat uns viel gelehrt. Einige seiner Schüler haben aufgrund seiner Schule Nobelpreise verliehen bekommen, und er selbst entdeckte zum Beispiel auch das Phänomen der erworbenen Immunität.

Doch was bedeutet Robert Koch für die Apotheken? Er fungiert nämlich bis heute häufig als Namensgeber – eine „Robert Koch Apotheke“ taucht immer wieder einmal auf.

Für uns ist vor allem das RKI interessant, das „Robert Koch Institut“, das Bundesinstitut des Bundesministeriums für Gesundheit. Dieses ist zuständig für die Prävention, Erkennung, Bewertung und Verhütung von Krankheiten, aber auch für die Entwicklung von Normen und Standards im Umgang mit ihnen.

Die STIKO (Ständige Impfkommission) die die Impfempfehlungen für Deutschland herausgibt sitzt beispielsweise dort. Hier kann man sich auch über Lieferengpässe von Impfstoffen informieren, beziehungsweise eine Alternative zu nicht verfügbaren Impfungen suchen.

Auch der aktuelle Pandemieplan sowie die Pandemiepläne der einzelnen Bundesländer werden dort erarbeitet und sind ständig einsehbar, genau wie die Erfahrungen der Influenza Pandemie im Jahre 2009 (H1N1- der ein oder andere wird sich erinnern).

Wer für das QMS der Apotheke einen Hygieneplan erstellen möchte ist beim RKI richtig, und auch eine anerkannte Desinfektionsmittel Liste findet man hier schnell.

Somit sieht man deutlich, welche Bedeutung der Name Robert Koch auch heute noch für Apotheken hat. Die Seite des Instituts ist jedenfalls spannend, und (zimindest ich) man kann viel Zeit damit verbringen einfach mal querzulesen 🙂

Über ptachen

PTA mit Leib und Seele.
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2 Antworten zu Google heute

    • ptachen schreibt:

      Ich weiß es… ich schreibe seit Blogbeginn quasi über kein anderes Thema so viel wie über dieses… Wir werden uns noch krank und kaputt sparen. Interessant wäre einmal ein Gutachten, wie viel die Krankenkassenbosse und deren Mitarbeiter verdienen, und ob wir das wirklich alles finanzieren müssen. Aber da ist die Lobby wohl zu groß – SOFAs werden offenbar dringender gebraucht als PTAs

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