Das schwere Erbe – ein weiterer Grund auf sich zu achten

Heute stand in der DAZ ein Artikel der einen weiteren Grund dafür liefert, besonders in der Schwangerschaft auf sich aufzupassen. 

Der Fluch der bösen Tat“ ist ein Beitrag, dem eine interessante Studie zugrunde liegt. Gewalterfahrungen während der Schwangerschaft führen offenbar dazu, dass sie epigenetisch die DNA des ungeborenen Kindes beeinflussen. 42% der Studienteilnehmerinnen (Großmütter) hatten schwere Gewalt während ihrer Schwangerschaft erleiden müssen. Damit haben sich sowohl bei ihren Töchtern wie auch an ihre Enkelinnen verschiedene genetische Veränderungen ergeben, die die normale Entwicklung des Embryos beeinträchtigen, Depressionen und andere organische Schäden sowie Bluthochdruck und Herz- Kteislauferkrankungen verursachen. Ebenfalls werden Zusammenhänge mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Psychopathien vermutet.

Wenn man also keinen Mut und keine Kraft aufbringt sich vom Gewalttäter zu distanzieren um sich selbst zu retten, so sollte man es für seine Kinder und Enkel tun! „Der Fluch der bösen Tat“ ist genau die richtige Überschrift dafür…

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PTA mit Leib und Seele.
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Eine Antwort zu Das schwere Erbe – ein weiterer Grund auf sich zu achten

  1. Judi schreibt:

    Vom Gewalttäter distanzieren ist natürlich immer wichtig und richtig.
    Aber wie wurden die Ergebnisse der Studie denn gegengeprüft? Prüfen ob es dann keine genetischen Veränderungen gibt geht ja nur, wenn die gleiche Frau vom gleichen Mann noch ein Kind bekommen hat und während dieser Schwangerschaft keine Gewalt erlebt hat wurde, was ja doch sehr unwahrscheinlich ist?

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