Warenlager

Der neue Artikel von Florian Giermann über das optimale Warenlager hat mich daran erinnert, dass ich einmal etwas darüber schreiben wollte.

Unser Warenlager ist dahingehend optimiert, dass es automatisch Medikamente an Lager legt wenn sie einen gewissen Geldwert nicht übersteigen und häufiger als 3x pro Jahr benötigt wurden. Dabei werden so genannte „Nein- Verkäufe“ berücksichtigt. Das bedeutet, dass wir es in der Software vermerken können, wenn ein Kunde etwas gekauft hätte wenn es da gewesen wäre. So lässt sich ein Bedarf auch schnell erkennen.

Anfang des Monats werden nun automatisch alle Medikamente ausgeworfen deren Verfall unter einem Jahr datiert (damit man eventuell noch etwas an die Großhändler zurück geben kann bevor es uns niemand mehr abnimmt) oder die Dinge die sich seit 5 Monaten nicht mehr bewegt haben.

Zurückgelagert wird alles von dem wir annehmen, dass wir es noch verkaufen können, der Rest wird an Großhandel oder Hersteller retourniert.

Das ist viel Arbeit, aber es lohnt sich! Der Anteil der Ware die wir tatsächlich abschreiben müssen hält sich in Grenzen, dafür ist unsere Lieferfähigkeit wirklich gut.

Wie optimiert ihr eure Bestände denn – bzw. wird bei euch optimiert oder einfach alles irgendwie zurechtgewurschtelt (wie ich es aus anderen Apotheken kenne)?

Über ptachen

PTA mit Leib und Seele.
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