Tag der Organspende

Heute war der „Tag der Organspende“ – ich hatte das Thema bereits im Januar einmal angesprochen. Weil ich denke, dass es wichtig ist erwähne ich das hier nochmal 🙂

Tage für irgendwas… Ist das eigentlich sinnvoll oder verpufft das wieder sobald dieser Tag vorüber ist?

Ich denke bei den meisten Leuten ist das kurzweilige Interesse nach diesem einen Event im Jahr wieder durch. Nehmen wir den Muttertag als Beispiel. Meist bekommt die gefeierte Mama ein Frühstück mit einem selbst gebastelten Irgendwas und darf danach den Tisch selbst abräumen.

Oder der Tag der Apotheke (am 7. Juni dieses Jahr wenn ich nicht irre). Wayne interessiert’s? Das einzig sinnvolle wäre, dann Unterschriften fürdiese Petition zu sammeln.

Und das ist es wohl. Einige wenige sinnvolle Aktionen tragen dazu bei, dass der Tag doch noch irgendeinen Sinn erfüllt. Ein Organspendeausweis wurde mehr ausgefüllt weil das Thema wieder ins Gedächtnis gerufen wurde. Prima! Für irgendeinen hat sich so vielleicht die Hoffnung auf ein längeres Leben erfüllt.

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PTA mit Leib und Seele.
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2 Antworten zu Tag der Organspende

  1. nickel schreibt:

    Ich gebe Dir Recht, die meisten solcher Tage vergehen spurlos an denen, die nicht selbst betroffen sind. Aber wie Du auch sagst, den einen oder anderen erreicht es eben doch und kann etwas bewirken.
    Theoretisch müsste man solche Tage groß aufmachen, doch dann hätten wir wieder eine Überflutung mit solchen Dingen und das Desinteresse würde steigen.

    Dann gibt es aber auch so etwas wie den AIDS-Tag, den man dann irgendwie doch wieder mitbekommt.

    Gibt es für Dich denn solche Tage, die Du anders begehst, bewusster wahrnimmst etc?

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  2. Nanny Ogg schreibt:

    Diese Tage mögen sinnvoll sein, aber es ist inzwischen jeder Tag – teilweise sogar mehrfach – belegt. Das ist einfach zu viel. Ein paar, die wirklich wichtig sind – und dann im nächsten Jahr sind dann vielleicht andere Themen dran.

    Einen Organspendeausweis habe ich schon sehr lange, den habe ich auch immer bei mir. Alle paar Jahre unterschreibe ich neu, so dass erkennbar ist, dass das noch immer meine Meinung ist und keine Zweifel aufkommen. Wenn kein Platz mehr für eine die neue Unterschrift ist, hole ich mir einen neuen. (Nicht, dass Ärzte ins Grübeln kommen, weil die Unterschrift schon 20 Jahre alt ist.)

    Da man auf diesem Ausweis auch angeben kann, dass man nicht spenden will, rate ich auch den Verweigerern, einen Ausweis bei sich zu haben.

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