Tierheilpraktiker beim BTB – Teil 16

Jetzt liegen sie schon ein paar Tage zurück – die ersten Prüfungen auf meinem Weg zur Tierheilpraktikerin beim BTB. Um es vorweg zu nehmen – ich habe sie bestanden 🙂

Für alle, die wie ich keine Prüfungstypen sind sei vorausgeschickt, daß es durchaus machbar war, aber doch einiges an Lernerei nötig ist. Am ersten Tag begann unsere sehr kleine Gruppe (vier motivierte Frauen) mit der theoretischen Prüfung. Ich hatte mich wie im letzten Beitrag beschrieben nach bestem Wissen und Gewissen vorbereitet. Die Seminarräume waren wie immer liebevoll vorbereitet und es standen Getränke, Kaffee, Obst und Knabbereien zur Verfügung. Wenn ich nur nicht so nervös gewesen wäre!

Unsere Dozentin teilte dann die Fragebogen auch sehr zeitig aus, damit wir den „unangenehmsten Teil“ schnell hinter uns bringen konnten. Ich las mir die Aufgaben erst einmal komplett durch. Der Großteil bestand aus Multiple Choice Fragen, aber wir mussten auch Antworten formulieren oder Dinge in ein Schaubild einzeichnen/ergänzen. Angesetzt war der Test auf eine Zeitstunde, und die brauchten wir tatsächlich auch.

Das meiste ließ sich nach ein wenig nachdenken erschließen, so kam ich zu Beginn gut voran. Doch ehrlich gesagt haben mich die letzten drei Fragen völlig aus dem Konzept geworfen, da Dinge erfragt wurden die ich noch gar nicht gelernt hatte. Um korrekte Antworten zu geben hätte ich das Lernheft 8 und 9 beendet haben müssen, ich war allerdings noch bei Heft Nummer 7.

So wie mir ging es noch einer weiteren Teilnehmerin. Zum Glück waren es nur 3 Fragen die dann im Gesamten nicht das Zünglein an der Waage waren, aber erschrocken habe ich mich dennoch. Es ist denke ich für den BTB schwierig einzuschätzen auf welchem Lernstand die Schüler sich gerade befinden, da diese ja an keine festen Zeiten gebunden sind. Vielleicht ist es sinnvoll dem nächsten Prüfungskurs vorher mitzuteilen bis zu welchem Lernheft der Stoff geprüft wird…

Nach der Theorie gingen wir gleich zum praktischen Teil über, und in der Tierarztpraxis unserer Dozentin warteten die ersten „Probanden“ um sich von uns untersuchen zu lassen.

Einen kompletten Untersuchungsgang zeigte jede von uns „vor Publikum“, und dann durften wir die Hunde noch verbinden

So schnell verging Tag 1. Der zweite Tag startete mit der Rückgabe der schriftlichen Prüfung vom ersten Tag und den Anamnesen. Jede von uns zog einen „Fall“ (bei mir Kater Tarzan, 4 Jahre alt, pinkelt überall hin) und musste die Tierhalterin (die von unserer Dozentin gespielt wurde) dazu befragen und beraten.

Abschließend trugen wir unsere Hausarbeiten vor (Brucellose, Leptospirose, Tollwut und Rotz) und erfuhren in einem kleinen Exkurs mehr über melde- und anzeigepflichtige Erkrankungen.

Am Ende beschlossen wir dann, uns wenigstens 1x jährlich zu treffen um über unsere Erfahrungen zu sprechen und in Kontakt zu bleiben. Es war ein lehrreiches, aufregendes und interessantes Wochenende, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Dieser Beitrag erscheint mit freundlicher Unterstützung des BTB

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2 Antworten zu Tierheilpraktiker beim BTB – Teil 16

  1. Shark schreibt:

    Noch mal herzlichen Glückwunsch!

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