On my way…

Brrrr… es ist kalt um 6:00 in der frühe wenn man am Bahnhof steht. Was bin ich froh, daß ich mir normalerweise den Berufsverkehr ersparen kann. Ich bin gleichzeitig müde und aufgeregt, und habe meine Pläne für heute schon x-mal umgestellt.

10Uhr – ich fahre quer durch ein grauweißes dämmriges Deutschland ohne Himmel und ohne Sonne. Zum Glück habe ich ein Ziel auf das ich mich freue. Alles andere würde mich depressiv machen glaube ich…

11Uhr – ich werde erstmal shoppen habe ich gerade beschlossen. Ich brauche richtige Winterschuhe – meine Füße sind mir beim Zwischenaufenthalt fast abgefroren! Und eine Mütze. Und dickere Handschuhe. Und eine andere Winterjacke mit integriertem Holzofen.

15.30Uhr – Shopping vorbei. Ich habe eine neue Winterjacke, warme Schuhe, Handschuhe und 2 dicke Pullis. Hatte ich schon erwähnt, daß es kalt ist? Es ist toll mal ganz alleine ohne Zeitdruck durch eine schöne Einkaufsstraße zu schlendern. Ich habe es so vermisst!

16Uhr – Ankunft im Hotel. Puuuh. Ich lege mich noch nen Moment aufs Ohr bis sich die anderen melden. Freu mich schoooon!

22Uhr – Zurück im Bett nach einem lustigen Abend mit Pharmama und ihrer Familie! Wir waren in einem griechischen Restaurant (nachdem wir eigentlich Tapas essen wollten aber dort geschlossen war) und haben trotz der Lautstärke viel gequatscht. Übers bloggen, übers schreiben, über unsere Arbeit in der Apotheke. Und über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede unserer Arbeit zwischen Deutschland und der Schweiz. Das vergangene Jahr war für uns beide ein arbeitsreiches gewesen, das uns weniger Zeit zum bloggen ließ als uns lieb war.

Den Restabend haben wir in der witzigen Hotelbar ausklingen lassen. Danke nochmal liebe Pharmama! Ich fand den ganzen Abend einfach toll und freue mich schon auf morgen!

Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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4 Antworten zu On my way…

  1. Naya schreibt:

    „Alles andere würde mich depressiv machen glaube ich…“ Über die Formulierung stolper ich, wo ich gerade im Bestatterweblog gelesen hab, wie schwierig das für Depressionspatienten ist, daß der Begriff in der Alltagssprache so gern für Dinge wie „sich grad nicht so gut fühlen“ o.ä. genutzt wird und viele daher die Einschränkungen, die mit der echten Krankheit einhergehen gern unterschätzen: https://bestatterweblog.de/die-dunkelkrank-und-offenheit/#more-26776

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    • ptachen schreibt:

      Du hast natürlich völlig Recht – nur stelle ich bei mir jedes Jahr mehr die Symptome einer Winterdepression fest. Daher ist mein Satz nicht einfach nur so dahin geschrieben. Inzwischen graut es mir schon ab September vor der kalten dunklen Zeit. Der Bestatterblog ist übrigens klasse und zählt mit zu meinen Lieblingsblogs

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      • Naya schreibt:

        Danke für deine Erklärung! Dann wünsche ich dir von Herzen, daß du die restlichen grauen und dunklen Tage dieses Winters gut überstehst!

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      • ptachen schreibt:

        Danke Naya – sobald es März wird habe ich innerlich das Schlimmste überstanden. Ich freue mich jetzt schon auf den Anblick der hellgrünen Knospen an den Ästen und auf die Lieder der Singvögel. Der Winter tut meinem Herzen manchmal richtig weh…

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