Schlimme Mitbringsel

Hier mal wieder eine kleine Übersicht der schlimmsten Kundenmitbringsel aus meinem Facebook-PTA Forum. (Nix für schwache Nerven)

– benutztes Klistier auf dem „Tresen“

– voll gefüllte Urinbeutel

– ausgewaschene und getrocknete Inkontinenzeinlagen

– Karpfenschuppen und angelutschte Bonbons im Portemonnaie, das man nach Kleingeld durchsuchen soll

– benutze Urinteststreifen samt tropfendem Urinbecher auf dem Verkaufstisch

– Hörgeräte voller Ohrenschmalz

– Blutzuckermessgeräte voll getrocknetem Blut

– benutzte Valinal- und Hämorrhoidensalben samt Applikator

– benutztes Pessar im Taschentuch

– Läusekamm voller Nissen und Läuse

– nackter Nagelpilzfuß auf den Tisch mit den Worten „Schauen sie mal, das bröselt da so ab“

– gebrauchte Zahn(zwischenraum)- Bürste oder Zahnseide (ich will genau die nochmal in neu)

– Filzläuse in einer Streichholzschachtel

– eingetupperte Madenwürmer

– tropfnasse Schwangerschaftstests

– ungeputzte zerbrochene Zahnprothesen

Viele Menschen denken sich offenbar nichts dabei sowas mitzunehmen, weil sie Arzt und Apotheke oft gleichsetzen. Nichts menschliches ist uns in unserem Beruf fremd und sie Kunden vertrauen uns offenbar einfach ALLES an. Eigentlich etwas schönes… aber eine kleine Warnung bevor es allzu menschlich wird wäre ab und zu nicht schlecht. Ich wüsste jedenfalls gerne vor dem entrollen einer ausgequetschten Tube, dass es sich um ein Antimykotikum handelt. Speziell wenn dann noch handschriftlich „Schwanz“ draufsteht…

Über ptachen

PTA mit Leib und Seele.
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3 Antworten zu Schlimme Mitbringsel

  1. ednong schreibt:

    Oh no. Was macht ihr nach so einem Kunden? 1 Stunde schließen und Komplettdesinfektion?

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  2. gedankenknick schreibt:

    Ich habe ein ganz anderes schlimmes Mitbringsel neulich gehabt: Eine (offensichtlich fehlerhaft ausgestellte und damit unklare) BtM-Rezeptur, bereits mehrere Tage alt. Die Praxis – von uns aus gesehen im Lande FarFarAway ist an 3 Vormittagen in der Woche besetzt, natürlich nicht an den Tagen, wo ich noch Zeit hätte, um Probleme bis bvor Ablauf des BtM-Rezepts zu lösen. Gesamtkosten der (falschen?) Rezeptur -> mal eben ca. 2.000€.

    Da kommt Freude auf, und es hilft nicht mal Desinfektionsmittel in Großverbrauchergebinden.

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