Die Corona-Chroniken Teil 4

Auch in dieser Woche gab es interessante Ideen von Seiten der verunsicherten Patienten.

Davon abgesehen, dass ich mit der Herstellung von Desinfektionsmittel gar nicht mehr nachkomme waren die interessantesten Fragen:

1. Der Kunde von letzter Woche, der gefragt hatte ob er seinen Einmalmundschutz waschen kann, damit sie häufiger verwendet werden können war wieder da. Er wisse jetzt, dass das mit dem waschen nicht funktioniert – aber desinfizieren kann man ihn vielleicht…?

2. Kann man das Desinfektionsmittel einfach zusätzlich zur Flüssigseife in einen Seifenspender füllen, damit in einem Schritt die Hände gewaschen und gleichzeitig desinfiziert werden?

3. Zehn Liter 3%- ige Wasserstoffperoxidlösung hätte ein anderer Kunde gerne. Zum waschen, putzen, gurgeln und zum TRINKEN! Soll ein Geheimtipp aus Russland sein. Täglich ein kleines Glas voll hält alle Viren fern!

Na denn Prost!

Ich habe außerdem den Eindruck, es ist völlig gleichgültig wie viel Desinfektionsmittel ich in der Rezeptur herstelle – es ist nie genug, und die Leute sind auch nie mit der Menge zufrieden, die sie bekommen. Immer mehr, immer mehr, immer mehr. Und kaum einer fragt, ob wir genug Bestände für diejenigen haben, die es dringend brauchen.

Schulen und Kitas sollen vorsorglich geschlossen werden, um Corona nicht zu verbreiten. Doch wohin gehen die Kinder so lange? Häufig zu den Großeltern, die ja eigentlich gerade NICHT mit dem Virus in Kontakt kommen sollten. Es ist paradox – und ich verstehe manchmal die Welt nicht mehr 😦

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PTA mit Leib und Seele.
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2 Antworten zu Die Corona-Chroniken Teil 4

  1. Jan schreibt:

    Was bringt es, das jetzt noch in Miniportionen zu verkaufen? An eurer Stelle würde ich das komplett zurückhalten, für euren Eigenbedarf in den nächsten Wochen. Eine Ausnahme davon allenfalls für Stammkunden dies es definitiv benötigen.

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  2. castagir schreibt:

    Hahaha, grade hab ich den letzten Absatz gelesen – selbstredend zwei Minuten nachdem mein Beitrag online gegangen war.

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