Weihnachtsfrühstück

Diese Woche haben wir in der Apotheke unser alljährliches Weihnachtsfrühstück gefeiert. Jeder hat zuhause etwas vorbereitet, so daß am Schluß Kartoffelsalat, Gurkensalat, Rote Beete/Apfelsalat, Frischkäseblätterteigröllchen, Kisir und ein Schokoladenkuchen zur Vernichtung freigegeben wurden. Dazu gab es auch noch Lachs und Krabbensalat.

Wir wurden alle beschert und hatten für den Chef auch noch einen kleinen Korb voll witziger Begebenheiten aus dem vergangenen Jahr gesammelt. So lachten wir uns durch den wunderbaren Vormittag, an dem uns auch Maria und Sandra besuchten. Ich habe großartige Kollegen.

Überhaupt bin ich in diesem Jahr vor allem dankbar für alle hilfreichen Geister, die mich auf alten und neuen Wegen begleitet und unterstützt haben. Ohne diese wäre mein derzeitiges Pensum absolut nicht zu schaffen gewesen und es hätte nicht halb so viel Spaß gemacht und nicht ein viertel des Erfolges gebracht.

Schade, daß nicht alle diesen Blog hier kennen und ich ihnen somit nicht direkt hier danke sagen kann. Ich hoffe, daß mich alle in ein weiteres Jahr Ptachen begleiten, und daß das neue Jahr genau so interessant, vielseitig und spannend wird, wie es dieses war.

Ich hatte eigentlich gar nicht vor jetzt schon den Abschiedspost von 2018 niederzuschreiben – aber irgendwie hat es wohl so sein sollen. Das Neue Jahr hat für mich schon mal seine Decke gelupft um mir kurz zu zeigen was auf mich wartet, und es gefällt mir ausnehmend gut.

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Herzklopfen trotz Filzgleitern…

Ich hab mal wieder ein paar Tipps für alle Freunde der gepflegten Sendeunterhaltung.

Zunächst mal: meine Lieblingsserie ist tot 😦 – der Tatortreiniger hat seinen letzten Fleck getilgt. Die letzten vier produzierten Episoden finden sich in der NDR Mediathek und ich trauere wirklich.

Heute habe ich mir die herrliche Filzgleiter- Episode in „Rebellen“ angesehen und dabei gelacht und nachgedacht. Da ist viel Wahres drin versteckt, manches erschließt sich auch erst beim rekapitulieren oder vielleicht auch beim zweiten anschauen. Wer weiß… sehenswert jedenfalls, wie viele (nicht alle) Folgen.

Der zweite Tipp ist eine Vorschau auf die Aponovela „Liebe ist gesund“ die ab Januar im ApoChannel zu sehen sein wird. Mit dabei der sympathische und charismatische Apotheker Jan Reuter – in welcher Rolle weiß ich aber nicht… als Erklärbär vielleicht? Ich bin selbst gespannt, und ihr dürft es auch sein. Die Vorschau hört sich jedenfalls lustig an: „Liebe am HV, Leidenschaft im Labor und Herzklopfen in der Offizin“. Fehlt für mich Kräuterhexe nur noch „Atemlos in der Rezeptur“ aber sei es drum 😉

Ich schaue es mir an und werde berichten…

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Tierheilpraktiker beim BTB – Teil 16

Jetzt liegen sie schon ein paar Tage zurück – die ersten Prüfungen auf meinem Weg zur Tierheilpraktikerin beim BTB. Um es vorweg zu nehmen – ich habe sie bestanden 🙂

Für alle, die wie ich keine Prüfungstypen sind sei vorausgeschickt, daß es durchaus machbar war, aber doch einiges an Lernerei nötig ist. Am ersten Tag begann unsere sehr kleine Gruppe (vier motivierte Frauen) mit der theoretischen Prüfung. Ich hatte mich wie im letzten Beitrag beschrieben nach bestem Wissen und Gewissen vorbereitet. Die Seminarräume waren wie immer liebevoll vorbereitet und es standen Getränke, Kaffee, Obst und Knabbereien zur Verfügung. Wenn ich nur nicht so nervös gewesen wäre!

Unsere Dozentin teilte dann die Fragebogen auch sehr zeitig aus, damit wir den „unangenehmsten Teil“ schnell hinter uns bringen konnten. Ich las mir die Aufgaben erst einmal komplett durch. Der Großteil bestand aus Multiple Choice Fragen, aber wir mussten auch Antworten formulieren oder Dinge in ein Schaubild einzeichnen/ergänzen. Angesetzt war der Test auf eine Zeitstunde, und die brauchten wir tatsächlich auch.

Das meiste ließ sich nach ein wenig nachdenken erschließen, so kam ich zu Beginn gut voran. Doch ehrlich gesagt haben mich die letzten drei Fragen völlig aus dem Konzept geworfen, da Dinge erfragt wurden die ich noch gar nicht gelernt hatte. Um korrekte Antworten zu geben hätte ich das Lernheft 8 und 9 beendet haben müssen, ich war allerdings noch bei Heft Nummer 7.

So wie mir ging es noch einer weiteren Teilnehmerin. Zum Glück waren es nur 3 Fragen die dann im Gesamten nicht das Zünglein an der Waage waren, aber erschrocken habe ich mich dennoch. Es ist denke ich für den BTB schwierig einzuschätzen auf welchem Lernstand die Schüler sich gerade befinden, da diese ja an keine festen Zeiten gebunden sind. Vielleicht ist es sinnvoll dem nächsten Prüfungskurs vorher mitzuteilen bis zu welchem Lernheft der Stoff geprüft wird…

Nach der Theorie gingen wir gleich zum praktischen Teil über, und in der Tierarztpraxis unserer Dozentin warteten die ersten „Probanden“ um sich von uns untersuchen zu lassen.

Einen kompletten Untersuchungsgang zeigte jede von uns „vor Publikum“, und dann durften wir die Hunde noch verbinden

So schnell verging Tag 1. Der zweite Tag startete mit der Rückgabe der schriftlichen Prüfung vom ersten Tag und den Anamnesen. Jede von uns zog einen „Fall“ (bei mir Kater Tarzan, 4 Jahre alt, pinkelt überall hin) und musste die Tierhalterin (die von unserer Dozentin gespielt wurde) dazu befragen und beraten.

Abschließend trugen wir unsere Hausarbeiten vor (Brucellose, Leptospirose, Tollwut und Rotz) und erfuhren in einem kleinen Exkurs mehr über melde- und anzeigepflichtige Erkrankungen.

Am Ende beschlossen wir dann, uns wenigstens 1x jährlich zu treffen um über unsere Erfahrungen zu sprechen und in Kontakt zu bleiben. Es war ein lehrreiches, aufregendes und interessantes Wochenende, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Dieser Beitrag erscheint mit freundlicher Unterstützung des BTB

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Der gute Ton

Ich habe bei meiner Mutter ein altes Buch über den „Guten Ton“ aus den 50/60er Jahren gefunden und wollte euch die schönsten Erkenntnisse nicht vorenthalten!

🙂 🙂 🙂

Aber es wird noch besser…

Ich habe so gelacht!!! Zum Glück sehen die Brillenmodelle heute „etwas“ besser aus 🙂

…aber es findet sich auch der ein- oder andere zeitlich immer noch passende Abschnitt im Buch. Das kann man auch heute noch beherzigen…

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Jetzt ist es raus…

…Spahn hat gesprochen. Es wird KEIN Versandhandelsverbot für Arzneimittel geben (wen wundert das noch?).

Stattdessen werden bei den Zyto- Apotheken ein paar Milliönchen wieder draufgepackt (was man ihnen zuvor weggenommen hat davon spricht niemand), und bei allen anderen der Nacht- und Notdienst- Fond aufgestockt.

Das hilft den Apotheken die am Rand der Insolvenz stehen gar nichts. Einen Schutz gegen die Gefahr aus dem Ausland wird es nicht geben. Keine Deckelung der DoMo Boni, keine Gleichpreisigkeit – nix.

Krankenkassen, Auslandsversender und SPD sind glücklich, und die Apotheke vor Ort hat wieder mal Nase gemacht. Kommentar dazu vom Chef: „Jetzt verkaufe ich den Laden.“ Man fragt sich inzwischen nicht mehr „Wieso“, sondern nur noch „An wen denn?“

Wer will schon in sowas investieren? Traurig…

Hier ein passender Artikel zu den Reaktionen der „Basis“ – ganz gleich was wieder in der „normalen Presse“ stehen wird (vermutlich irgendwas wie – Geschenk an die Apotheker o.ä.).

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Spahn ist raus

Im Rennen um den Parteivorsitz war Spahn ja wirklich schnell von der Bildfläche verschwunden – im Gesundheitsbereich bleibt er uns dafür erhalten 😦

In der nächsten Woche will er nun die Veränderungen präsentieren, die er sich für den deutschen Apothekenmarkt vorgestellt hat. Die NOWEDA (Apotheken- Großhandel) hat zu diesem Zweck Spahns Mailadresse öffentlich gemacht, damit die Apotheker mitreden können. Ob das etwas an Spahns Vorstellungen ändert bleibt zu bezweifeln. Und ob es sinnvoll ist ihn nochmal so richtig zu ärgern bevor er eine Entscheidung bekannt gibt die vielen das geschäftliche Rückgrat bricht auch.

Chance vertan würde ich sagen – wir werden sehen wie viele Apotheken in den nächsten Jahren dicht machen (so wie das aussieht alle unter 1 Mio Jahresumsatz). Schade, daß die Inhaber sich nicht auf eine starke Linie einigen können, doch so ist es seit vielen Jahren: der schlimmste Feind der Apotheker ist der Apotheker.

Jan Reuter macht es in meinen Augen genau richtig: er diskutiert zwar viel mit Kollegen und ist inzwischen auf vielen Bühnen präsent, aber als Apothekeninhaber zählt für ihn vor allem einer: der Kunde. Kundenorientierung als oberste Priorität zählt mehr als unsinnige Grabenkämpfe gegen die Politik die sowieso macht was sie will.

Spahn wird tun, was ihn selbst voran bringt wenn ihn die Partei früher oder später ausspuckt (denn er wird niemals ein Sympathieträger) – er wird die alten Kontakte und Seilschaften nicht verprellen. Max Müller von DoMo ist ein guter Freund den er sicherlich nicht gegen sich aufbringen wird. Wir können jetzt nur noch das Beste daraus machen und müssen uns die Kunden bei der Stange halten. Die bestellen nämlich nicht im Netz wenn sie gerne zu uns kommen und sich auf den Besuch freuen.

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Die Prüfungen sind vorbei…

…daher denke ich, daß ich wieder mehr zum schreiben komme 🙂

Auch meine zweite Prüfung habe ich gestern gut bestanden. Ich habe erst danach gemerkt, wie viel Druck tatsächlich auf mir gelastet hatte, denn ich habe zum ersten Mal seit 3 Wochen wieder gut geschlafen. Auch wenn ich beide Prüfungen erfolgreich hinter mich bringen konnte bin ich weiterhin deutlich zu nervös bei sowas.

Sollte ich nun solchen Situationen besser aus dem Weg gehen, oder öfter üben um ruhiger zu werden? Innerlich habe ich jedenfalls seit gestern 10Uhr schon Urlaub und bin deutlich ruhiger und entspannter. Da bringen mich nicht einmal mehr die alltagswahnsinnigen Situationen in der Apotheke aus dem Gleichgewicht.

…nur ein Kunde hat es heute geschafft mich richtig in Rage zu bringen. Nachdem er sich einen Kalender und das volle Leseprogramm mitgenommen hatte, hat er sich mit unseren Bonbonproben noch beide Taschen vollgestopft. Unverschämt sowas! Da könnte ich mich aufregen!!!

Aber neiiiin. Mir geht es heute gut. Und morgen auch. Und übermorgen kommt Sandra in die Apotheke um mit mir zu arbeiten, da geht es mir dann blendend 🙂 Ich freu mich drauf!!!

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