Einsichten einer Journalistin

Heute mal die überraschende Wende zum Thema Apothekenbashing.

Eine Kehrtwende

Die Journalistin Karin Stemmler hat offenbar darüber nachgedacht, warum ihr in den Kommentaren ein derartiger Wind um die Ohren geblasen wurde
Ich frage mich zwar weiterhin warum nicht gleich recherchiert wurde, als ihr aufgefallen ist, dass jede Apotheke im Umkreis ihr „Allerweltsarzneimittel“ bestellen muss. Ist es wirklich nötig zuerst einen „Verriss“ zu schreiben ohne die Gründe zu hinterfragen? Aber sei es drum, der Folgeartikel ist größtenteils gelungen und sehr umfassend. Geht doch!

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Über ptachen

PTA mit Leib und Seele. Mittleres Alter, mittleres Gewicht, mittlere Optik. Meistens freundlich (bringt der Beruf so mit sich), etwas chaotisch, viel erlebt, viel gelitten. Bin jetzt mit mir im Reinen :-)
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3 Antworten zu Einsichten einer Journalistin

  1. OtaconHC schreibt:

    Das Problem ist dass Journalisten heutzutage vergessen haben was Journalismus ist.
    Es wird mit Bloggen verwechselt, denn einer der wichtigsten Grundsätze wird einfach ignoriert.

    Der Neutrale Standpunkt.

    Ein Journalist darf natürlich seine eigene Meinung haben, und er selbst muss gewiss nicht Neutral eingestellt sein gegenüber den Dingen über die er schreibt.
    Aber er hat seine Recherche von einem Neutralen Standpunkt ausgehend zu betreiben, so wie seine Artikel zu verfassen.

    Das tut man aber heutzutage oftmals nicht mehr.
    Schauen wir doch was selbst ZDF und co. uns heute als Journalismus verkaufen wollen.
    Es ist in erster Linie die eigene Meinung unters Volk bringen.
    Es wird gelesen, es wird angeklickt. Mehr ist nicht wichtig.

    Das sieht man quer durch alle Bereiche des Journalismus, und ist einer der Gründe warum ich so vielen Journalistischen Seiten den Rücken gekehrt habe.
    Darunter auch Seiten wie zB. Heise.de.
    Auch ist es einer der Gründe warum ich gegen den GEZ Mist bin.

    Dazu kommt aber leider auch dass Leser selten kritisch hinterfragen was ihnen da serviert wird. Es ist leicht zu verdauende Kost. Die wird gefressen, falls nötig mit ein wenig Ketchup.

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  2. OtaconHC schreibt:

    So und das nun als zweites Kommentar, weil es nicht direkt etwas mit dem ersten zu tun hat.

    Dass einige Kassen ja extremst darauf aus sind den Apotheker um sein Geld zu bringen ist ja nichts neues. Auch der Name DAK ist mir da in dem Bereich geläufig.

    In dem Artikel steht auch geschrieben dass da zB. die AOK wesentlich kulanter zu schein seit.

    Kannst du dem so zustimmen?
    Welche Kassen sind denn die Apothekerfreundlicheren?

    Ich selbst bin ja bei der AOK. Auch wenn der Leistungsangebot für mich als Kunde doch nicht das tollste ist, das was wichtig ist decken sie ab. Wenn es mal Probleme gab, wurde da bei uns zumindest immer schnell geholfen.

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    • Sabine schreibt:

      Da war letztens so eine schöne tabellarische Auflistung in der Apotheker Zeitung (nicht Umschau!). Die verschiedenen AOKen waren vorne dran, hinten IKKs, DAK, BKKs. BARMER und TK so MIttelfeld. Basierte auf einer Umfrage unter Apothekern. Habs jetzt aber nicht nochmal genau nachgeschlagen.

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